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Green Campus

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Governance

Fairtrade University

FairTradeEinklappen
FairTrade University Bayreuth

Die Universität Bayreuth ist seit 2016 die erste fairtrade-University Bayerns. Die Universität Bayreuth positioniert sich damit als innovative Hochschule, die das Thema Fairer Handel umfassend umsetzt. Verliehen wird dieses Gütesiegel von TransFair Deutschland e.V. . Um das Siegel zu erhalten, müssen Hochschulen verschiedene Kriterien erfüllen, die zeigen, dass der Faire Handel am Campus gefördert wird.

Jeder auf dem Campus erhältliche Bohnenkaffee (dazu zählen 17 Kaffee-Automaten auf dem Campus, Cafeteria, Frischraum und Glashaus), stammt aus biologischem Anbau und ist fairtrade-zertifiziert. GEPA-Schokolade gibt es in den Cafeterien des Studentenwerks schon lange, auch in den Automaten sind nun faire Snacks zu angemessenen Preisen zu bekommen.

Hier geht's zur Pressemitteilung

Führung im Ökologisch-Botanischen Garten zu tropischen Früchten & Fairtrade-AktionEinklappen

Am 28. Juni 2017 fand im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth eine Themenführung zu Tropischen Pflanzen durch die Außenanlage und die Gewächshäuser statt.

Im Anschluss an die Führung wurde durch zwei Mitarbeiterinnen von Green Campus über den Fairen Handel von tropischen Früchten im Vergleich zum konventionellen Handel informiert.

Bei einem interaktiven Spiel durften sich die Besucher und Besucherinnen in Kleingruppen sammeln und als Repräsentanten entlang der Werschöpfungskette von konventionellen Bananen - von den Produzenten bis zum Supermarktleiter - ihren Geldbetrag den sie für ihre Arbeit erhalten symbolisch von einer Banane abschneiden. Am Ende stand fest, dass bei konventionellem Bananenanbau kaum etwas für die Produzenten übrig bleibt. Etwas anders sieht es bei dem fairen Handel von Bananen aus. Hier erhalten die Plantagenarbeiter und -arbeiterinnen einen etwas größeren Anteil. Im Vergleich zu den Exporteuren und Importeueren erscheint dieser Teil jedoch äußerst gering.

Nach kurzer Diskussion in der Gruppe konnte am Fairtrade-Infostand frische Mango und Ananas in Bio- und Fairtrade-Qualität probiert werden. Zum Verkauf wurden verschiedene Trockenfrüchte, Säfte und Marmeladen aus dem Weltladen Bayreuth angeboten.

Die rege Diskussion über den Fairen Handel und seine Wirkung auf Ökologie und Gesellschaft sowie die
anschließenden Kostproben stoßen auf großes Interesse von Seiten der Besucher und Besucherinnen.

Fairtrade-Veranstaltung im Ökologisch-Botanischen Garten 4.12.2016Einklappen

Es ist bereits Tradition, dass sich jeden 1. Sonntag im Monat um die 150 Besucher aus Bayreuth und der Region im Ökologisch-Botanischen Garten versammeln, um an einer Themen-Führung teilzunehmen. Im Dezember ging es um Schokolade. Verschiedene Pflanzen, die Bestandteile von Schokolade sind, wurden vorgestellt: Der Kakaobaum, die Vanille als Gewürz und die Soja-Pflanze als Quelle für Lecithin. Auf die sozioökonomischen Probleme bei Kakaoanbau und bei der Schokoladenherstellung wurde in einem interaktiven Format im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eingegangen.

Im Foyer der Gewächshäuser konnten sich die Besucher über aktuelle nachhaltige Projekte am Campus informieren, währenddessen faire Schokolade verkosten und erwerben. Der Informationsstand wurde von studentischen Mitarbeitern bei GreenCampus und Mitgliedern der Studierendengruppe oikos Bayreuth e.V. betreut.

Als erste Fairtrade University in Bayern setzt sich die Universität Bayreuth durch das
zunehmende Angebot fair gehandelter Produkte und mit regelmäßigen Aktionen am Campus für die Leitlinien von TransFair e.V. ein. Weitere Informationen zu nachhaltigen Projekten und Strukturen an der Universität sind auf der website (www.greencampus.uni-bayreuth.de) von GreenCampus zu finden.

Fotos © Wolfgang Ullmann / Ökologisch-Botanischer Garten Universität Bayreuth

Fairtrade-Veranstaltung „Fairtrade schafft Perspektiven“ 23.09.2017Einklappen

Was konkret bedeutet Fairtrade für die Produzenten? Diese Frage kann niemand besser beantworten als die Kaffeeproduzentinnen Sandra Palacios Martinez und Sol Maria Toro Arcos selbst! Als am 23. September 2017 im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth die Veranstaltung „Fairtrade schafft Perspektiven“ stattfand, nutzen Bayreuther Interessierte die Gelegenheit, ihre Fragen zur Fairtrade-Kaffeeproduktion aus erster Hand von den kolumbianischen Gästen beantworten zu lassen.

Anschließend an eine Führung zu typischen Fairtrade-Nutzpflanzen durch das Tropenwaldhaus des Ökologisch-Botanischen Gartens in Bayreuth, verdeutlichte ein interaktives Rollenspiel anschaulich den Ablauf der Wertschöpfungsketten von konventioneller im Vergleich zur Fairtrade-Kaffeeproduktion. Die Teilnehmenden konnten auf diese Art eindrucksvoll lernen, dass die Arbeiter und Arbeiterinnen bei der Fairtrade-Produktion nicht nur einen größeren finanziellen Anteil vom Ladenpreis des Kaffees erhalten, sondern auch für ihre medizinische Versorgung und die Schulbildung ihrer Kinder und gesorgt ist. Die Kaffeeproduzentinnen Sandra Palacios Martinez und Sol Maria Toro Arcos beschrieben ihre Erfahrungen mit der Arbeit im Fairtrade-Produzentennetzwerk bei einem Vortrag mit Präsentation. Neben den Produktionsbedingungen interessierten sich die Teilnehmenden der Veranstaltung auch für die Lebensweise im Heimatland der beiden Kaffeeproduzentinnen.

Im Anschluss stellten lokale Vertreter des fairen Handels aus Stadt und Landkreis Bayreuth die Entwicklungen vor Ort dar. Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats Pegnitz, des Stadtrats Creußen, des Landratsamtes Bayreuth, des Bayreuther Weltladens „Die Brücke e.V.“ sowie von Green Campus berichteten über ihre Arbeit mit Fairtrade, die Bemühungen für den Wandel zum bewussteren, nachhaltigen Konsum und die Zertifizierung zur Fairtrade-Town, Fairtrade-University und zum fairen Landkreis.

Der Abend konnte mit Kostproben von fairen Keksen, Getränken und Trockenobst sowie spannenden Gesprächen zwischen Engagierten und Interessierten in angeregter Atmosphäre ausklingen.

Führung im Ökologisch-Botanischen Garten zum Thema SchokoladeEinklappen

4.12.2016 / 9:30 - 13:00 Uhr

Es ist bereits Tradition, dass sich jeden 1. Sonntag im Monat um die 150 Besucher aus Bayreuth und der Region im Ökologisch-Botanischen Garten versammeln, um an einer Themen-Führung teilzunehmen. Im Dezember ging es um Schokolade. Verschiedene Pflanzen, die Bestandteile von Schokolade sind, wurden vorgestellt: Der Kakaobaum, die Vanille als Gewürz und die Soja-Pflanze als Quelle für Lecithin. Auf die sozioökonomischen Probleme bei Kakaoanbau und bei der Schokoladenherstellung wurde in einem interaktiven Format im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eingegangen.

Im Foyer der Gewächshäuser konnten sich die Besucher über aktuelle nachhaltige Projekte am Campus informieren, währenddessen faire Schokolade verkosten und erwerben. Der Informationsstand wurde von studentischen Mitarbeitern bei GreenCampus und Mitgliedern der Studierendengruppe oikos Bayreuth e.V. betreut.

Als erste Fairtrade University in Bayern setzt sich die Universität Bayreuth durch das zunehmende Angebot fair gehandelter Produkte und mit regelmäßigen Aktionen am Campus für die Leitlinien von TransFair e.V. ein. Weitere Informationen zu nachhaltigen Projekten und Strukturen an der Universität sind auf der Website (www.greencampus.uni-bayreuth.de) von GreenCampus zu finden.

Fotos © Wolfgang Ullmann / Ökologisch-Botanischer Garten Universität Bayreuth

Wie fair ist fairer Handel denn wirklich?Einklappen

28.11.2017 19:00 Uhr

Nachdem die Universität Bayreuth 2016 erste Fairtrade University Bayerns wurde,
organisiert das Team vom Green Campus im Winter 2017/2018 unter dem Semestermotto
"Fairtrade" mehrere Veranstaltungen und Aktionen, um nicht nur das Bewusstsein zu
erhöhen, sondern auch zu Auswirkungen des Konsums von Fairtrade-zertifizierten
Produkten ins Gespräch zu kommen. Daher gehörte die Veranstaltung „Wie fair ist fairer
Handel wirklich?“ mit Podiumsdiskussion am 28.11. definitiv zu den Highlights des Semesters. Der erste Teil der Veranstaltung widmete sich lokalen Fairtrade-Projekten. Die Anwesenden erfuhren, wie die Kriterien für den Titel „Fairtrade-University“ in Bayreuth erfüllt werden und welche nächsten Schritte insbesondere im Rahmen der Titelerneuerung im Jahr 2018 angegangen werden sollen. Außerdem wurde kurz der aktuelle Stand der Bemühungen in der kürzlich zur Fairtrade-Town zertifizierten Stadt Creußen und im Landkreises Bayreuth vorgestellt, welcher den Titel des fairen Landkreises anstrebt. Um die Themen der folgenden Diskussion einordnen zu können, gab Martin Schüller als Entwicklungspolitischer Referent von TransFair in einer kurzen Präsentation einen Einblick in
die Komplexität der Wirkungsmessung von Fairtrade. Damit lieferte er nicht nur den WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche direkt Anknüpfungspunkt für Ihre Beiträge im Podium.

Bei der gemeinsamen Diskussion über die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen des Konsums von Fairtrade-zertifizierten Produkten war auch das Publikum von Beginn an herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen und viele Interessierte nutzten diese Chance. So wurden die ExpertInnen im Podium u. a. mit Fragen zu seriösen Zertifizierungen, Abkommen oder der Preisgestaltung der Produkte konfrontiert. Weitere ZuschauerInnen scheuten sich nicht, ihre Perspektiven einzubringen oder auch alle Anwesenden zur Gründung einer neuen Initiative zur Verbreitung der „fairen Idee“ einzuladen. Beispielsweise wurde mehrmals hervorgehoben, dass durch die Unterstützung von Produkten aus dem globalen Süden regionale Produkte nicht in den Hintergrund gedrängt würden sondern ein Umdenken vorangebracht werde, welches das Bewusstsein für nachhaltigere Konsumalternativen schärfe und damit auch die regionale Wertschöpfung fördere. 

Zu den DiskutantInnen zählten neben Martin Schüller von Fairtrade Deutschland auch Dr. Barbara Polak, Studiengangskoordinatorin im Bereich Ethnologie, die u. a. den Arbeitsalltag von Bauern in Mali erforschte und in der Diskussion beispielsweise betonte, dass Standards an die jeweilige Kultur der Region angepasst werden müssten. Weiterhin war Prof. Dr. Dieter Neubert als Inhaber des Lehrstuhls für Entwicklungssoziologie im Podium vertreten. Er hob hervor, dass er eine große Stärke von Fairtrade besonders im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsmaßnahmen sehe, man in den Details jedoch Zielkonflikte beachten müsse. Als vierter Diskutant der Podiumsdiskussion wies Prof. Dr. David Stadelmann, Inhaber der Professur für Entwicklungsökonomik, auf ökonomische Auswirkungen hin und erklärte, dass Fairtrade zwar nicht alle Probleme lösen könne, aber ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge schaffe. Am Beispiel der „besten Schokolade der Welt“ des österreichischen Herstellers Zotter zeigte er Vorteile von Fairtrade auf und resümierte: „Wäre Fairtrade noch nicht erfunden, müsste man es erfinden!“.

Nachhaltigkeitsberichte

Nachhaltigkeitsbericht 2015Einklappen

Oikos Bayreuth e.V. hat mit universitärer Unterstützung den Nachhaltigkeitsbericht über die Universität Bayreuth im Berichtszeitraum 2015 erstellt. Der hochschulspezifische Nachhaltigkeitskodex deckt die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ab, also sowohl Ökologie und Ökonomie als auch Soziales, und bezieht dabei die wesentlichen Hochschulaktivitäten wie Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer ein. Wie der DNK besteht dieser Kodex aus 20 Kriterien, die in die vier Blöcke Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft aufgeteilt sind.
Oikos Bayreuth e.V. berichtet nach dem hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex über die Universität Bayreuth, da dieser einen zukunftsweisenden Schritt darstellt, das Engagement der Hochschulen für Nachhaltigkeit durch eine institutionelle Basis zu unterstützen, vergleichbar zu machen und nach dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung zu transformieren.

Nachhaltigkeitsbericht 2007/2008Einklappen

Der Nachhaltigkeitsbericht der Universität Bayreuth über die Jahre 2007/2008 wurde von oikos Bayreuth e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität erstellt und ist hier einsehbar.

Aktuelle Projekte

Pilot-Universität FuE Projekt Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit BayernEinklappen

Die Universität Bayreuth ist eine von vier Universitäten/Fachhochschulen, die an der Pilotphase des Forschung- und Entwicklungs-Projekts "Nachhaltige Hochschule: Kriterien für eine Bestandsaufnahme" im WS 2016/2017 teilnehmen. Das vom StMUV geförderte FuE-Projekt wurde vom Netzwerk „Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern“, in das sich die Universität Bayreuth aktiv einbringt, initiiert.

Das Netzwerk „Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern“ entstand 2012, um Hochschulen zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ besser zu vernetzen und wurde im April 2014 als UN-Dekade Maßnahme ausgezeichnet. Das Netzwerk bietet engagierten VertreterInnen von Universitäten und Hochschulen in Bayern eine regionale Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Good Practice-Beispielen in den Bereichen Governance & Institutionalisierung, Forschung, Lehre, Campusmanagement und Transfer Hochschule-Gesellschaft.

An den regelmäßigen Treffen des Netzwerks nehmen Personen aus Hochschulleitung, Lehre, Forschung und Verwaltung sowie VertreterInnen von studentischen Initiativen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und bayerischen Ministerien teil. Zum Gedankenaustausch und zur Entwicklung eines Kriterienkatalogs „Nachhaltigkeit für bayerische Hochschulen“ fanden bereits im Juli 2016 in Nürnberg und im Oktober 2016 im Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München Workshops statt.

Ranking

GreenMetric-UniversitätsrankingEinklappen

Die Universität Bayreuth nahm erfolgreich am GreenMetric-Universitätsranking teil, das seit 2010 von der Universitas Indonesia durchgeführt wird. Die Ergebnisse der online-Umfrage stellen die aktuelle Situation und Strategie in Bezug auf Nachhaltigkeit an vielen Universitäten weltweit dar. Das Ranking bewertet die Universitäten nach 6 Indikatoren: globaler Klimawandel, Energie- und Wasserschutz, Abfallrecycling und grüner Transport. Ziel des Rankings ist, dass Hochschulen diesen Themen mehr Beachtung schenken. Weitere Informationen über das Ranking sind auf der website von GreenMetric erhältlich.

Die Universität Bayreuth belegte 2017 den 56. Platz von 619 Teilnehmern. Mit 6.064 Punkten ist die Universität Bayreuth nach der Freien Universität Berlin und der Hochschule Trier auf dem dritten Platz der besten deutschen Universitäten. Im Bereich Abfall konnte die maximale Punktzahl erreicht werden.

Die Plätze der Universität Bayreuth in den letzten Jahren:

2013: Platz 199 / 301 Teilnehmer

2014: Platz 164 / 360 Teilnehmer

2015: Platz 201 / 407 Teilnehmer

2016: Platz 129 / 516 Teilnehmer

2017: Platz 56 / 619 Teilnehmer

Das Detail-Ranking der Universität Bayreuth des Jahres 2017 ist hier einsehbar.


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Britta Planer-Friedrich

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