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Green Campus

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Natur & Ressourcen

Natur

Blühwiesen (Biodiversitätsflächen auf dem Campus)Einklappen

Manchmal ist weniger mehr und das trifft hier auf jeden Fall zu. Früher wurden die Wiesen auf dem Campus regelmäßig aufwendig gemäht und seit kurzem werden sie wieder der Natur überlassen. Teilweise wurde auch der Boden umgegraben und spezielle Blumensamen eingebracht. Ein einfacher Schritt mit großer Wirkung!

Initiiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Laforsch.

NistkästenEinklappen

Dank vieler Helferinnen und Helfer konnten mehrere Nistkästen am Campus aufgehängt werden. Die Nisthilfen sind unter anderem für Fledermäuse und verschiedene Vogelarten. Damit kommen wir unserem Ziel, möglichst viele Arten an den Campus zu bringen, einen Schritt näher.

Vogelschutz-FensterfolienEinklappen

Da an manchen Stellen am Campus des Öfteren tote Vögel gefunden wurden, hat sich die Zentrale Technik auf Anregung von Studierenden darum bemüht, eine Lösung dafür zu finden. Somit wurden Fensterfolien an den betroffenen Orten angebracht, sodass weniger Vogel an diesen Fenstern verenden. Diese Folien schränken kaum die Sicht ein und bewirken gleichzeitig, dass weniger Vögel dagegen fliegen. Zu finden sind sie im Moment am H6 im Geo-Gebäude und am Verbindungsgang an der Rückseite der ZUV.

Plastikflaschen in der BibliothekEinklappen

Warum ist es nicht erlaubt Glas- oder Edelstahlflaschen mit in die Bibliothek zu nehmen?

Die Sicherheit der Mitarbeiter und Studierenden muss gewährleistet sein.

Die Bibliotheken sind mehrstöckig und deshalb soll niemand durch eine herunterfallende Flasche verletzt werden. Die Universitätsverwaltung und Green Campus sind sich der nachhaltigen Aspekte bewusst, aber das Prinzip "Verantwortung leben" bezieht sich auch auf die Sicherheit der Mitarbeiter und der Studierenden.

In der Zwischenzeit ist auch eine dickwandige Plastikflasche, die möglichst häufig benutzt wird, eine sinnvolle Alternative zur Einwegflasche. Im UniShop gibt es beispielsweise eine Flasche mit dem Logo der Universität Bayreuth. Des Weiteren arbeiten wir bereits an einer Lösung, dass Flaschen sicher außerhalb der Bibliotheken gelagert und wieder aufgefüllt werden können.

Seltene Schafrasse im ÖBGEinklappen

Im Ökologisch-Botanischen Garten dient seit vielen Jahren eine Herde Coburger Fuchsschafe, die zu einer sehr genügsamen alten Landschafrasse gehören, der Landschaftspflege. Da diese Schafrasse heute sehr selten ist, trägt die Haltung im ÖBG somit auch zur Arterhaltung bei.
Die Schafe grasen je nach Witterung von April bis Oktober im Ökologisch-Botanischen Garten, meist auf der Streuobstwiese hinter dem Nutzpflanzengarten (siehe grüne Markierung auf dem ÖBG-Lageplan). Im Sommer werden die Schafe von Beschäftigten des ÖBG betreut, im Winter sind die Leihschafe in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Bayreuth untergebracht.

Tag der BiodiversitätEinklappen

Von 2017 bis 2019 fand an einem warmen Tag im Sommer der Tag der Biodiversität statt. Er wurde organiesiert von GreenCampus. Es trafen sich Professoren, hobbymäßige Artspezialisten und interessierte Studierende, um für einen Nachmittag Tier- und Pflanzenarten auf dem Campus zu bestimmen. Im Sommer 2017 waren es noch ca. 550 Arten und 2018 wurden schon ca. 610 Arten und 420 Gefäßpflanzen gezählt! Ein großer Einfluss hatten sicher die im Frühjahr 2018 angelegten Blühflächen. Hier kann die Artenliste 2017/18 eingesehen werden. Wir sind gespannt, wie sich die Biodiversität in Zukunft entwickeln wird!

2019 wurde mit einem etwas anderen Ansatz in den Projekttag gestartet. Der Fokus lag vermehrt auf dem Kennenlernen der Arten auf den Campus sowie deren Bestimmung. Dabei waren alle Interessierten willkommen, egal ob Profi oder Neuling. Es wurden unterschiedlichste Gewächse, viele Falter, Schwebfliegen, Vögel und auch vereinzelt Libellen bestimmt. Die Artenliste für 2019 findet ihr hier.

Verantwortlich für den Tag der Biodiversität waren Catherine Bogs (2017) und Lioba Martin (2018 & 2019)
Wer Lust hat als HiWi bei GreenCampus 2020 u.a. den Tag der Biodiversiät zu gestalten, kann sich gerne bei GreenCampus bewerben!

CampusHonigEinklappen

Vier Bienenvölker gibt es im Ökologisch-Botanischen Garten. Deren leckerer Honig wird zeitweise im UniShop verkauft. Da Honigbienen den süßen Nektar nicht das ganze Jahr über produzieren, ist er nur saisonal verfügbar. Normalerweise ist der Honig im Juni und zum Start des Wintersemesters im Shop erhältlich.

Energie

Eisspeicher TAO-GebäudeEinklappen

Im TAO (Technologie Allianz Oberfranken) wurde eine innovative Heizungs- und Klimatisierungsanlage installiert, die die Universität Bayreuth auch selbst zu Forschungszwecken nutzen kann. Die Kombination aus Wärmepumpen und einem 500 Kubikmeter großen Eisspeicher liefert Heizenergie und Kälte für den gesamten Neubau. Wahlweise wurden auch ein gasbefeuertes Blockheizkraftwerk, ein Gas-Brennwertkessel sowie Kältemaschinen eingerichtet, die per einfachem Steuerbefehl die Nutzflächen versorgen.

Im Foyer des Zentrums für Energietechnik im neuen TAO-Gebäude wurde im Dezember 2018 ein Modell des im realen Gebäude verbauten Eis-Energiespeichers aufgestellt. Dieses Modell demonstriert anschaulich die Funktionsweise des Versorgungssystems, welches kombiniert mit einer Wärmepumpe sowohl Wärme als auch Kälte bereitstellen kann.

Bei der Speicherentladung entzieht die Wärmepumpe dem im Speicher vorhandenen Wasser während des Erstarrungsvorgangs latente Wärme und hebt diese auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Die Energie, die beim Phasenwechsel frei wird, entspricht der Energiemenge, die beim Erwärmen von Wasser von 0°C auf 80°C benötigt wird. Kühlwasser, welches zur Gebäude- und Prozesskühlung benötigt und dabei erwärmt wird, dient zur Beladung des Eisspeichers und Aufschmelzen des Eises. Der Versorgungskreis schließt sich mit dieser Regenerierung.

Auch im Modell befindet sich Wasser im Speicher, welches durch ein Temperiergerät erstarrt und aufgeschmolzen wird. Interessierte können über ein Touchpad zwischen den beiden Modi wechseln und den Be- und Entladevorgang des Speichers beobachten.

ÖkostromEinklappen

Die Universität bezieht Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien durch die Stadtwerke Regensburg (REWAG) und die Solaranlagen auf den Dächern der Universität von der Firma Walter Konzept. Im NWIII wird die Abwärme des Supercomputers btrzx3 genutzt, um das gesamte Gebäude zu heizen.

Energiesparmaßnahmen in den Gewächshäusern des ÖBGEinklappen
Pflanzen im Hochgebirgshaus des Ökologisch-Botanischen Gartens Bayreuth

Durch eine Erneuerung der Software zur Klimasteuerung in den Gewächshäusern im Jahr 2003 konnte eine Energieeinsparung - je nach Klimaregelstrategie - von bis zu 6% erzielt werden.

Zudem gibt es in einigen Gewächshäusern (dort wo dies möglich ist) Energieschirme, die nachts den oberen Giebelbereich des Gewächshauses abtrennen und somit die Wärmeabstrahlung verringern. So können 20 – 30% der Heizkosten eingespart werden.

Das Spezialgewächshaus für tropische Hochgebirgspflanzen wird täglich auf 20°C geheizt und nachts auf +2°C heruntergekühlt. Die Abwärme dieser Kältemaschinen wird genutzt, um das Gießwasser zu erwärmen, das die tropischen Pflanzen in anderen Gewächshäusern benötigen. Seit dem Umbau im Frühjahr 2011 wurden jährlich ca. 23,75 MWh (Durchschnitt 2011 – 2015) eingespart. Dies entspricht etwa 2300 Liter Öl pro Jahr.

Recycling

Coffee-to-go-BecherEinklappen

Heißgetränke im Thermobecher oder in der Kaffeetasse statt im Coffe-to-go-Becher tragen wesentlich zur Müllreduzierung bei und helfen Plastik, Papier und Geld zu sparen. In Deutschland werden jede Stunde 350.000 Becher gebraucht und weggeworfen, die im Schnitt nur max. drei Minuten benutzt werden. An der Universität Bayreuth sind das pro Jahr ca. 160.000 Becher. An unseren Kaffee-Automaten spart bereits jetzt schon jeder 15 ct bei einer kleinen Tasse Kaffee und 20 ct bei einer großen, wenn der eigene Becher mitgebracht wird!

Fair-Teiler von foodsharingEinklappen

Im Foyer des Gebäudes der Geisteswissenschaften (GWI) steht seit dem 3. Februar 2017 ein Fair-Teiler, aufgestellt von foodsharing in Kooperation mit der Universität Bayreuth und dem Studierendenparlament. Der Fair-Teiler ist ein öffentlich zugängliches Regal, in das jede*r Lebenmittel legen kann, die übrig sind. Hierbei soll ausschließlich Essbares gespendet werden, das nicht gekühlt werden muss. Ziel des Fair-Teilers ist, der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, denn auch Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum sind darüber hinaus noch lange genießbar. Die Sauberhaltung und Kontrolle des Regals wird von Ehrenamtlichen übernommen.
Der neue Fair-Teiler an der Universität bietet einen dritten Standort in Bayreuth zum Geben und Nehmen von Lebensmitteln. In der Innenstadt stehen bereits Fair-Teiler in der Stadtbibliothek (RW21) und im TransitionHaus (Ludwigstr. 24), die von Bürger*Innen gut angenommen werden.

PapierverbrauchEinklappen

In den letzten Jahren konnte die Universität den Papierverbrauch auf dem Campus um ca. ein Viertel reduzieren. Im Jahr 2015 ergibt sich ein Gesamtverbrauch von 14.775.000 Blätter Kopierpapier. Die Universität Bayreuth möchte auch in den nächsten Jahren auf einen geringeren Verbrauch achten.

An der Universität Bayreuth kosten schwarz-weiß gedruckte Papiererzeugnisse (DinA4) 5 ct, doppelseitig bedruckt 10 ct. Farbkopien kosten 10 ct, doppelseitig bedrucktes, farbiges Papier kostet 20 ct. Die Druck- und Kopierkosten entstehen aufgrund des hohen Qualitätsstandards und der Umweltfreundlichkeit des Papiers. Das Kopierpapier ist zu 100% Recyclingpapier sowie mit dem FSC-Siegel und dem EU Ecolabel ausgezeichnet und wird CO2-neutral hergestellt. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Menge Papier, die für den Eigenbedarf am Campus entwendet wird und sich in den Kosten niederschlägt.

Da die Herstellung von Papier sehr energieaufwändig, wasser- und rohstoffintensiv ist, leistet die Universität Bayreuth einen großen Beitrag zur Ressourcenschonung bei der Beschaffung von Papier. Zur Reduzierung des Papierverbrauchs besteht die Möglichkeit Literatur zu scannen statt zu kopieren. Dafür hat das IT-Zentraum seit 14. Februar 2017 das Scannen an den Druckern in den Gängen auf einen kostenlosen Service umgestellt. Nun können gescannte Dateien auf dem USB-Stick oder online abrufbar gespeichert werden.

Hier gibt es mehr Informationen zum Drucken, Kopieren & Scannen in den Bibliotheken.

PC-Garage für alle Studierende im ITSEinklappen

In unserer Elektronik stecken viele wertvolle Ressourcen. Oft kaufen wir neue Geräte, weil wir glauben, unser Altes sei langsam geworden. Dabei werden Computer und Handys nicht langsamer, sondern nur die Anzahl an unnötigen visuellen Effekten und im Hintergrund laufenden Programmen mehr. Hier hilft Ihnen die PC-Garage kostenlos und schnell, Ihren Computer wieder flott zu machen, von Viren zu befreien und aufzurüsten, sodass Sie sich keinen neuen Computer kaufen müssen.


Die PC-Garage befindet sich im IT-Servicezentrum (ITS, Gebäude NW II, EG), Raum 3.2.U1.160. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Die Öffnungszeiten sind ganzjährig:

  • Montag bis Freitag von 08:30 bis 11:00 Uhr
  • Montag bis Donnerstag von 13:30 bis 15:30 Uhr
Altgerätemarkt / GerätebörseEinklappen

Die Universität verfügt im E-Learning über einen Altgeräte-Markt (Gerätebörse), über den Beschäftigte nicht mehr benötigte Geräte an andere Abteilungen abgeben können. Mittelfristig ist geplant, dass auch Studierende auf diesen Markt zugreifen können, um diese für einen geringen Betrag zu erhalten.

Wasser

Gießwasser im ÖBG: Ausbau der Nutzung von Regen- und BrunnenwasserEinklappen
Bohrung des Gießwasserbrunnens im Ökologisch-Botanischen Garten Bayreuth

Zum Gießen der Pflanzen im Ökologisch-Botanischen Garten (ÖBG) werden mehrere Wasserquellen genutzt. Seit Anbeginn gibt es hierfür drei Zisternen im Technikkeller unter den Gewächshäusern, die insgesamt 180.000 l fassen, und mit Regenwasser von den Gewächshausdächern gespeist werden.

Das gesammelte Regenwasser reicht jedoch für die Bewässerung im ÖBG nicht zu jeder Jahreszeit aus. Da aber die Verwendung von wertvollem Trinkwasser nicht ökologisch ist, wurden im Jahre 2006 weitere Dachflächen auf die Zisternen „geschaltet“. Außerdem konnte im Jahr 2011 ein Brunnen auf dem ÖBG-Gelände gebohrt werden, mit dessen Wasser in die Zisternen bei Bedarf aufgefüllt werden können. Durch beide Maßnahmen konnte die Nutzung von Stadtwasser, welches nur noch im äußersten Notfall nachgespeist wird, deutlich minimiert werden, was nicht nur ökologisch nachhaltig ist, sondern sich auch finanziell zu Buche schlägt. Bei 2,24 €/m³ Wasser können so 8960€ pro Jahr eingespart werden.


Verantwortlich für die Redaktion: Jan Hopfer

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