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Green Campus

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Umwelt

Natur

Biodiversitätsflächen auf dem CampusEinklappen

Manchmal ist weniger mehr und das trifft hier auf jeden Fall zu. Früher wurden die Wiesen auf dem Campus regelmäßig aufwendig gemäht und seit kurzem werden sie wieder der Natur überlassen. Teilweise wurde auch der Boden umgegraben und spezielle Blumensamen eingebracht. Ein einfacher Schritt mit großer Wirkung!

Pflanzliche Alternativen für Plastik im Ökologisch Botanischen GartenEinklappen

Im Ökologisch Botanischen Garten fand am Sonntag, 4. März, eine Führung zu pflanzlichen
Alternativen für Plastik statt. Dabei wurden die ca. 150 Besucher durch die Gewächshäuser
geführt und beispielsweise vorgestellt, wie aus der Schale von Zitrusfrüchten ein Stoff
hergestellt werden kann, der ähnliche Eigenschaften wie Plastik vorweist. Da besonders in
den USA viele Orangenschalen durch die Produktion von Orangensaft als Müll Anfallen, wird
daran zurzeit von Herrn Greiner am Lehrstuhl Makromolekulare Chemie II geforscht.
Green Campus war in form eines Infostandes vertreten, an dem Coffee-to- go Becher aus
Bambus verkauft, und auf den Verbrauch von Plastikbechern und deren ökologischen Folgen
hingewiesen wurde. Auch eine Seife, die Statt in Plastik in einem getrockneten Bananenblatt
verpackt war, wurde verkauft. Die Produkte wurden vom Weltladen „Die Brücke“ Bayreuth
zur Verfügung gestellt.

Green Campus Map und der Essbare CampusEinklappen

Unser CampusMap findet ihr absofort hier! Sie wird immer weiterentwickelt und beinhalten schon den Standort nachhaltiger Institutionen und Projekte am Campus. Von Außenarbeitsplätzen am Campus, über die Lage der Wildwiesen bis zu den Stellplätzen der Carsharing-Autos, der E-Tankstelle und der Fahrrad-Flickstation werden alle Orte mit nachhaltigem Bezug in der Karte enthalten sein. Dort werden auch alle Obstbäume und essbare Pflanzen zu finden sein, die es auf dem Campus gibt. Eine digitale Karte zu allen Obstbäumen gibt es auch auf mundraub.org, dort sind ebenfalls Informationen zum Erntezeitraum und zur Verwendung der Früchte erhältlich. Die "Green Campus Map" wird in digitaler Form sowie an mehreren Standorten am Campus öffentlich zugänglich sein.

Falls Euch noch etwas auffällt, schreibt es uns und wir werden es integrieren!

Seltene Schafrasse im ÖBGEinklappen

Im Ökologisch-Botanischen Garten dient seit vielen Jahren eine Herde Coburger Fuchsschafe, die zu einer sehr genügsamen alten Landschafrasse gehören, der Landschaftspflege. Da diese Schafrasse heute sehr selten ist, trägt die Haltung im ÖBG somit auch zur Arterhaltung bei.
Die Schafe grasen je nach Witterung von April bis Oktober im Ökologisch-Botanischen Garten, meist auf der Streuobstwiese hinter dem Nutzpflanzengarten (siehe grüne Markierung auf dem ÖBG-Lageplan). Im Sommer werden die Schafe von Beschäftigten des ÖBG betreut, im Winter sind die Leihschafe in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Bayreuth untergebracht.

Tag der BiodiversitätEinklappen

Sowohl 2017 als auch 2018 fand im Sommer der Tag der Biodiversität am Campus statt, wobei 420 Gefäßpflanzen und insgesamt über 610 Arten bestimmt wurden!
Im Sommer 2017 waren es noch ca. 550 Arten, mit 2018 kamen wir schon auf 610 Arten! Das zeigt, dass auch die neu angelegten Blühwiesen auf dem Campus ihre Wirkung gezeigt haben und neue Arten auf dem Campus gebracht haben. Es bleibt deshalb spannend, die Entwicklung in den Nächsten Jahren zu verfolgen.
Am Tag der Biodiversität finden sich Professoren, hobbymäßige Artspezialisten und interessierte Studierende zusammen, um an einem Nachmittag den Campus der Uni Bayreuth zu kartieren.
Dabei muss natürlich nicht jeder Artenkenntnis besitzen, sondern kann auch mit um das Bestimmen zu lernen oder neue Arten zu entdecken.

Hier kann die gesamte Artenliste eingesehen werden.

Auch 2019 soll der Tag der Biodiversität wieder stattfinden! Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

CampusHonigEinklappen

Vier Bienenvölker gibt es im Ökologisch-Botanischen Garten. Deren leckerer Honig wird im UniShop verkauft. Da Honigbienen den süßen Nektar nicht das ganze Jahr über produzieren, ist er nur saisonal verfügbar. Normalerweise ist der Honig im Juni und zum Start des Wintersemesters im Shop erhältlich.

Energie

ÖkostromEinklappen

Die Universität bezieht Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien durch die Stadtwerke Regensburg (REWAG) und die Solaranlagen auf den Dächern der Universität von der Firma Walter Konzept. Im NWIII wird die Abwärme des Supercomputers btrzx3 genutzt, um das gesamte Gebäude zu heizen.

Energiesparmaßnahmen in den Gewächshäusern des ÖBGEinklappen
Pflanzen im Hochgebirgshaus des Ökologisch-Botanischen Gartens Bayreuth

Durch eine Erneuerung der Software zur Klimasteuerung in den Gewächshäusern im Jahr 2003 konnte eine Energieeinsparung - je nach Klimaregelstrategie - von bis zu 6% erzielt werden.

Zudem gibt es in einigen Gewächshäusern (dort wo dies möglich ist) Energieschirme, die nachts den oberen Giebelbereich des Gewächshauses abtrennen und somit die Wärmeabstrahlung verringern. So können 20 – 30% der Heizkosten eingespart werden.

Das Spezialgewächshaus für tropische Hochgebirgspflanzen wird täglich auf 20°C geheizt und nachts auf +2°C heruntergekühlt. Die Abwärme dieser Kältemaschinen wird genutzt, um das Gießwasser zu erwärmen, das die tropischen Pflanzen in anderen Gewächshäusern benötigen. Seit dem Umbau im Frühjahr 2011 wurden jährlich ca. 23,75 MWh (Durchschnitt 2011 – 2015) eingespart. Dies entspricht etwa 2300 Liter Öl pro Jahr.

Recycling

Coffee-to-go-BecherEinklappen

Heißgetränke im Thermobecher oder in der Kaffeetasse statt im Coffe-to-go-Becher tragen wesentlich zur Müllreduzierung bei und helfen Plastik, Papier und Geld zu sparen. In Deutschland werden jede Stunde 350.000 Becher gebraucht und weggeworfen, die im Schnitt nur max. drei Minuten benutzt werden. An der Universität Bayreuth sind das pro Jahr ca. 160.000 Becher. An unseren Kaffee-Automaten spart bereits jetzt schon jeder 5 ct bei einer kleinen Tasse Kaffee, wenn er einen eigenen Becher mitbringt.

Fair-Teiler von foodsharingEinklappen

Im Foyer des Gebäudes der Geisteswissenschaften (GWI) steht seit dem 3. Februar 2017 ein Fair-Teiler, aufgestellt von foodsharing in Kooperation mit der Universität Bayreuth und dem Studierendenparlament. Der Fair-Teiler ist ein öffentlich zugängliches Regal, in das jede*r Lebenmittel legen kann, die übrig sind. Hierbei soll ausschließlich Essbares gespendet werden, das nicht gekühlt werden muss. Ziel des Fair-Teilers ist, der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, denn auch Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum sind darüber hinaus noch lange genießbar. Die Sauberhaltung und Kontrolle des Regals wird von Ehrenamtlichen übernommen.
Der neue Fair-Teiler an der Universität bietet einen dritten Standort in Bayreuth zum Geben und Nehmen von Lebensmitteln. In der Innenstadt stehen bereits Fair-Teiler in der Stadtbibliothek (RW21) und im TransitionHaus (Ludwigstr. 24), die von Bürger*Innen gut angenommen werden.

PapierverbrauchEinklappen

In den letzten Jahren konnte die Universität den Papierverbrauch auf dem Campus um ca. ein Viertel reduzieren. Im Jahr 2015 ergibt sich ein Gesamtverbrauch von 14.775.000 Blätter Kopierpapier. Die Universität Bayreuth möchte auch in den nächsten Jahren auf einen geringeren Verbrauch achten.

An der Universität Bayreuth kosten schwarz-weiß gedruckte Papiererzeugnisse (DinA4) 5 ct, doppelseitig bedruckt 10 ct. Farbkopien kosten 10 ct, doppelseitig bedrucktes, farbiges Papier kostet 20 ct. Die Druck- und Kopierkosten entstehen aufgrund des hohen Qualitätsstandards und der Umweltfreundlichkeit des Papiers. Das Kopierpapier ist zu 100% Recyclingpapier sowie mit dem FSC-Siegel und dem EU Ecolabel ausgezeichnet und wird CO2-neutral hergestellt. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Menge Papier, die für den Eigenbedarf am Campus entwendet wird und sich in den Kosten niederschlägt.

Da die Herstellung von Papier sehr energieaufwändig, wasser- und rohstoffintensiv ist, leistet die Universität Bayreuth einen großen Beitrag zur Ressourcenschonung bei der Beschaffung von Papier. Zur Reduzierung des Papierverbrauchs besteht die Möglichkeit Literatur zu scannen statt zu kopieren. Dafür hat das IT-Zentraum seit 14. Februar 2017 das Scannen an den Druckern in den Gängen auf einen kostenlosen Service umgestellt. Nun können gescannte Dateien auf dem USB-Stick oder online abrufbar gespeichert werden.

Hier gibt es mehr Informationen zum Drucken, Kopieren & Scannen in den Bibliotheken.

PC-Garage für alle Studierende im ITSEinklappen

In unserer Elektronik stecken viele wertvolle Ressourcen. Oft kaufen wir neue Geräte, weil wir glauben, unser Altes sei langsam geworden. Dabei werden Computer und Handys nicht langsamer, sondern nur die Anzahl an unnötigen visuellen Effekten und im Hintergrund laufenden Programmen mehr. Hier hilft Ihnen die PC-Garage kostenlos und schnell, Ihren Computer wieder flott zu machen, von Viren zu befreien und aufzurüsten, sodass Sie sich keinen neuen Computer kaufen müssen.

Die PC-Garage befindet sich im IT-Servicezentrum (ITS, Gebäude NW II, EG), Raum 3.2.U1.160. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Die Öffnungszeiten sind ganzjährig von

  • Montag bis Freitag von 08:30 bis 11:00 Uhr und
  • Montag bis Donnerstag von 13:30 bis 15:30 Uhr
Altgerätemarkt / GerätebörseEinklappen

Die Universität verfügt im E-Learning über einen Altgeräte-Markt (Gerätebörse), über den Beschäftigte nicht mehr benötigte Geräte an andere Abteilungen abgeben können. Mittelfristig ist geplant, dass auch Studierende auf diesen Markt zugreifen können, um diese für einen geringen Betrag zu erhalten.

Wasser

Gießwasser im ÖBG: Ausbau der Nutzung von Regen- und BrunnenwasserEinklappen
Bohrung des Gießwasserbrunnens im Ökologisch-Botanischen Garten Bayreuth

Zum Gießen der Pflanzen im Ökologisch-Botanischen Garten (ÖBG) werden mehrere Wasserquellen genutzt. Seit Anbeginn gibt es hierfür drei Zisternen im Technikkeller unter den Gewächshäusern, die insgesamt 180.000 l fassen, und mit Regenwasser von den Gewächshausdächern gespeist werden.

Das gesammelte Regenwasser reicht jedoch für die Bewässerung im ÖBG nicht zu jeder Jahreszeit aus. Da aber die Verwendung von wertvollem Trinkwasser nicht ökologisch ist, wurden im Jahre 2006 weitere Dachflächen auf die Zisternen „geschaltet“. Außerdem konnte im Jahr 2011 ein Brunnen auf dem ÖBG-Gelände gebohrt werden, mit dessen Wasser in die Zisternen bei Bedarf aufgefüllt werden können. Durch beide Maßnahmen konnte die Nutzung von Stadtwasser, welches nur noch im äußersten Notfall nachgespeist wird, deutlich minimiert werden, was nicht nur ökologisch nachhaltig ist, sondern sich auch finanziell zu Buche schlägt. Bei 2,24 €/m³ Wasser können so 8960€ pro Jahr eingespart werden.


Verantwortlich für die Redaktion: Dennis Heinig

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