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Franz. Ahorn

Acer monspessulanum (Familie Seifenbaumgewächse, Sapindaceae)

Verbreitung: Mittelmeergebiet bis Westasien; wenige kleine und isolierte Vorkommen in warmen Lagen (Weinbauklima!) des südlichen Mitteleuropas, so am Mittelrhein, im Mosel- und Nahetal sowie in Unterfranken an der Fränkischen Saale bei Hammelburg.

Aussehen: Kleiner, bis 10 m hoher Baum; gegenständige, lang gestielte, 4-8 cm breite Blätter mit drei eiförmigen, ganzrandigen Lappen (im Unterschied zum ähnlichen Feld-Ahorn!). Die für Ahorne typischen Spaltfrüchte mit zwei kugeligen Nüsschen, die beiden Fruchtflügel stehen spitzwinklig zueinander.

Der Burgen-Ahorn ist eine einheimische, aber weithin unbekannte Ahornart, die aufgrund ihrer hauptsächlich submediterranen Verbreitung gut an warmtrockene Bedingungen angepasst ist. Deshalb eignet sich dieser kleine Baum ideal für Anpflanzungen entlang von Straßen, an Plätzen oder in Parkanlagen. Attraktiv ist Acer monspessulanum, der auch gut an schattigen Standorten gedeiht, im Frühjahr und Sommer durch seine dichte, dunkelgrüne Belaubung, im Herbst wegen seiner prächtigen, leuchtend gelborangen bis roten Herbstfärbung.

Herbstfärbung (Foto: G. Aas)


Verantwortlich für die Redaktion: Marie-Charleen Wrenger

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