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Zerr-Eiche

Quercus cerris (Familie Buchengewächse, Fagaceae)

Verbreitung: Südeuropa, nördlich bis zu den Südalpen (z.B. Südtirol, Tessin), südöstlich bis ins östliche Österreich (Leithagebirge) und über Südosteuropa bis nach Kleinasien.

Aussehen: Bis 35 m hoher Baum, im Alter mit grober, harter Borke; Blätter ledrig, eichenartig gelappt, auf jeder Seite mit 4-8 zugespitzten Lappen. Die Eichel, botanisch gesehen eine Nussfrucht, ist bis zur Hälfte von einem Fruchtbecher umschlossen, der im Unterschied zu den bei uns heimischen Eichen abstehende, längliche Schuppen hat.

Die Zerr-Eiche ist hauptsächlich in Süd- und Südosteuropa verbreitet und gut an trockene, warme Bedingungen angepasst. Da sie auch ausreichend frosthart ist, bietet sie sich als eine alternative Baumart an, die dem Klimawandel standhält. Mittlerweile wird sie deshalb vermehrt im Wald, aber auch als Straßen- und Parkbaum im städtischen Bereich gepflanzt.

Zweig mit Früchten (Foto: G. Aas)

Wald mit Zerr-Eiche und Tanne im Taurus (südliche Türkei, Foto: G. Aas)


Verantwortlich für die Redaktion: Marie-Charleen Wrenger

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