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Blasenesche

Koelreuteria paniculata (Familie Seifenbaumgewächse, Sapindaceae)

Verbreitung: Nord- und Mittelchina. Bei uns als Zierbaum in Parks, Gärten und als Straßenbegleitgrün.

Aussehen: Kleiner, 10-15 m hoher Baum; lang gestielte, bis 35 cm große Fiederblätter mit 7-15, am Rand grob gekerbten Teilblättchen. Die Blüten erscheinen erst im Hochsommer in großen, aufrechten Blütenständen, die aus vielen kleinen gelben Einzelblüten bestehen. Auffällig sind die blasenartigen (Name!), spitz eiförmigen, 3-5 cm langen Kapseln mit einer pergamentartigen Fruchtwand.

In Deutschland ist die Blasenesche schon seit 1796 in Kultur. Ein attraktiver, kleiner Zierbaum ist sie vor allem wegen ihrer üppigen Blütenpracht und der ungewöhnlichen Früchte, aber auch wegen der gelben, bronzefarbenen oder scharlachroten Herbstfärbung. Um ihre ganze Pracht zu entwickeln braucht die Koelreuterie einen vollsonnigen Standort. Mit trockenen Standorten kommt sie gut zurecht. Deshalb wird sie in jüngerer Zeit in innerstädtischen Gebieten, in denen im Sommer die Luft oft extrem heiß und trocken ist, vermehrt als Straßenbaum gepflanzt.

Blütenstände (Foto: G. Aas)

Durch die besonderen Früchte und die schöne Laubverfärbung auch im Herbst attraktiv (Foto: G. Aas)


Verantwortlich für die Redaktion: Marie-Charleen Wrenger

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